Wie viel Alkohol ist eigentlich im Wein — und was beeinflusst das?
Wein enthält Alkohol. Zwischen 8 und 15 % vol. bei den meisten klassischen Weinen. Das ist eine Spanne, die größer ist als viele denken — und die nicht vom Zufall abhängt.
Je länger die Trauben in der Sonne hängen, desto mehr Zucker bauen sie auf. Dieser Zucker wird in der Gärung zu Alkohol. Wer also früh liest, bekommt Weine mit weniger Alkohol — nicht weil etwas fehlt, sondern weil die Trauben zu einem Zeitpunkt geerntet wurden, der Frische vor Reife stellt.
Das ist bei uns eine bewusste Entscheidung. Nicht für jeden Wein, nicht um jeden Preis — aber als Grundhaltung: Wir mögen Weine, die man trinkt, ohne dass man sie spürt. Die zum zweiten Glas einladen, ohne dass man das bereut. Die am nächsten Morgen keine Geschichte hinterlassen.
Das ist kein Gesundheitsversprechen. Aber es ist ein Unterschied, der im Glas ankommt.
Bio-Wein und Sulfite — was steckt wirklich dahinter?
Seit dem Jahrgang 2023 sind unsere Weine bio-zertifiziert. Was das bedeutet: keine synthetischen Pestizide im Weinberg, weniger Eingriffe im Keller, mehr Aufmerksamkeit für das, was die Rebe selbst mitbringt.
Eine Frage bekommen wir dabei immer wieder: Sind Bio-Weine sulfit- bzw. schwefelfrei?
Die ehrliche Antwort: Nein. Sulfite entstehen bei der Gärung natürlich — in jedem Wein, auch im Bio-Wein. Was sich unterscheidet, ist die Menge der zugesetzten Sulfite im Keller. Bio-Weine dürfen weniger davon enthalten als konventionelle — und wir setzen sie so sparsam ein, wie es die Qualität erlaubt.
Wer auf Sulfite reagiert, sollte das wissen. Wer einfach wissen möchte, was im Glas ist — auch. Genau dafür sind wir ansprechbar.
Wein aus der Region — Sie wissen, was Sie trinken
Wein aus Rheinhessen zu kaufen bedeutet: Sie können hinfahren. Sie können fragen. Sie können sehen, wo die Reben stehen.
Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht. Ein großer Teil der Weine im Handel kommt aus Anbaugebieten, die Tausende Kilometer entfernt liegen — erzeugt für ein möglichst breites Publikum, vermarktet über Importeure, Zwischenhändler und Handelsketten. Jede dieser Stufen kostet — und keine davon macht den Wein besser.
Bei uns kaufen Sie direkt. Kein Zwischenhändler, keine Handelsmarge, niemand zwischen Weinberg und Ihrer Haustür. Was das für Sie bedeutet: ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis, das sich nicht hinter einem günstigen Etikett versteckt — sondern zeigt, was wirklich dahintersteckt.
Und wenn Sie Fragen haben: Wir sind erreichbar. Per Telefon, per Mail, bei einem Besuch im Weingut. Das ist keine Servicezusage. Das ist einfach, wie wir arbeiten.